| Allgemeine
Geschäftsbedingungen
des Unternehmens
Heiko Lochner, Lochner-Tresore
Petersberg 4, 07570 Weida
Tel. 03 66 03/4 17 04
Fax: 03 66 03/4 22 96
e-mail: info@tresore-lochner.de
www.tresore-lochner.de, www.waffenschrankshop.de
vom 07.07.2005
§ 1 Allgemeines, Geltungsbereich
1. Geltungsbereich
Die Geschäftsbedingungen gelten für alle gegenwärtigen
und zukünftigen Geschäftsbeziehungen des Unternehmens Heiko
Lochner, Petersberg 4, 07570 Weida, im folgenden Verkäufer genannt.
Für die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Verkäufer und
dem Kunden gelten ausschließlich diese allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Entgegen stehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen erkennt
der Verkäufer nicht an und widerspricht ihnen hiermit ausdrücklich.
Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden sind nur gültig,
wenn der Verkäufer ausdrücklich zustimmt.
2. Definitionen
Verbraucher im Sinne der AGB ist jede natürliche Person, die ein
Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, die weder ihrer
gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit
zugerechnet werden kann (§ 13 BGB).
Unternehmer
ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige
Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in
Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit
handelt (§ 14 I BGB).
Kunden im
Sinne dieser AGB sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.
§ 2
Vertragsschluss
1.
Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes
Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar. Nach Eingabe
der persönlichen Daten des Kunden und durch Betätigung des Buttons
„Bestellung absenden“ im abschließenden Schritt des
Bestellprozesses gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung der im Warenkorb
enthaltenen Waren ab. Die Bestätigung des Eingangs der Bestellung
folgt unmittelbar nach deren Absenden. Die Zugangsbestätigung stellt
noch keine verbindliche Annahme der Bestellung dar. Die Zugangsbestätigung
kann mit der Annahmeerklärung verbunden werden. Der Kaufvertrag kommt
mit der Auftragsbestätigung des Verkäufers zustande. Die Annahme
kann entweder schriftlich oder durch Auslieferung der Ware an den Kunden
erklärt werden. Sollte der Kunde bis zu 2 Wochen nach der Bestellung
keine Auftragsbestätigung vom Verkäufer erhalten, ist der Kunde
nicht mehr an seine Bestellung gebunden. Sofern ein Verbraucher die Ware
auf elektronischem Weg bestellt, wird der Vertragstext von uns gespeichert
und dem Kunden auf Verlangen nebst den vorliegenden AGB per e-mail zugesandt.
2.
Sendet der Verkäufer außerhalb des Online-Shops ein vom Kunden
angefordertes Verkaufsprospekt/Verkaufsunterlagen dem Kunden zu, so entsteht
der Vertrag mit Zugang einer schriftlichen Annahmeerklärung des Kunden
bei dem Verkäufer. Der Zugang der Annahmeerklärung wird unmittelbar
bestätigt.
3.
Technische Änderungen sowie Änderungen in Form, Farbe und/oder
Gewicht bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten.
4.
Der Vertragsschluss erfolgt unter dem Vorbehalt der richtigen und rechtzeitigen
Selbstbelieferung durch unsere Zulieferer. Dies gilt nur für den
Fall, dass die Nichtlieferung nicht von uns zu vertreten ist, insbesondere
bei Abschluss eines kongruenten Deckungsgeschäfts mit unserem Zulieferer.
Der Kunde wird über eine Nichtverfügbarkeit der Leistung unverzüglich
informiert. Bereits erbrachte Gegenleistungen des Kunden werden unverzüglich
erstattet.
§ 3
Lieferzeiten/Teillieferungen
Die Lieferzeiten
betragen durchschnittlich 2 – 8 Wochen. Die jeweils zugesagten Liefertermine
sind als annähernd zu verstehen und nicht verbindlich. Es kann zu
Lieferverzögerungen kommen, da die Waren nach Auftragserhalt für
jeden Kunden gefertigt werden, soweit nicht ausdrücklich die Lagervorrätigkeit
der Ware angegeben ist. Je nach der Situation und voraussichtlicher Lieferzeit
kommt es dann zu Teillieferungen oder Lieferverzögerungen. Der Kunde
bekommt automatisch eine Mitteilung des Verkäufers darüber,
wann der Artikel wieder lieferbar sein wird.
§ 4 Eigentumsvorbehalt/Rücktritt
1.
Bei Verträgen mit Verbrauchern behalten wir uns das Eigentum an der
Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor. Bei Verträgen
mit Unternehmen gilt der Eigentumsvorbehalt bis zur vollständigen
Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung.
2.
Der Kunde ist verpflichtet, die Ware pfleglich zu behandeln. Sofern Wartungs-
und Inspektionsleistungen erforderlich sind, hat der Kunde diese auf eigene
Kosten regelmäßig durchzuführen.
3.
Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer einen Zugriff Dritter auf
die Ware, etwa im Falle einer Pfändung, sowie etwaige Beschädigungen
oder die Vernichtung der Ware unverzüglich mitzuteilen. Einen Besitzwechsel
der Ware sowie den eigenen Wohn-/Firmensitzwechsel hat uns der Kunde unverzüglich
anzuzeigen.
4.
Ein Unternehmer ist berechtigt, die Ware im ordentlichen Geschäftsgang
weiter zu veräußern. Er tritt bereits jetzt alle Forderungen
in Höhe des Rechnungsbetrages an den Verkäufer ab, die durch
die Weiterveräußerung gegen einen Dritten erwachsen. Wir nehmen
die Abtretung an. Nach der Abtretung ist der Unternehmer zur Einziehung
der Forderung ermächtigt. Wir behalten uns vor, die Forderung selbst
einzuziehen, sobald der Unternehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht
ordnungsgemäß nachkommt und in Zahlungsverzug gerät.
5.
Jede Be- und Verarbeitung der Ware durch den Unternehmer erfolgt stets
ohne Kosten für den Verkäufer, jedoch im Namen und im Auftrag
für diesen. Die Verarbeitung oder Umbildung von Vorbehaltsware wird
durch den Kunden stets für den Verkäufer vorgenommen. Erfolgt
eine Verarbeitung mit dem Verkäufer nicht gehörenden Gegenständen,
so erwirbt der Verkäufer an der neuen Sache das Miteigentum im Verhältnis
zum Wert der von dem Verkäufer gelieferten Ware zu den sonstigen
verarbeiteten Gegenständen. Wird Vorbehaltsware des Verkäufers
mit anderen beweglichen Gegenständen zu einer einheitlichen Sache
verbunden oder untrennbar vermischt und ist die andere Sache als Hauptsache
anzusehen, überträgt der Kunde dem Verkäufer anteilsmäßig
Miteigentum, soweit die Hauptsache ihm gehört. Der Kunde verwahrt
das Eigentum oder Miteigentum für den Verkäufer.
6.
Der Verkäufer kann vom Vertrag zurücktreten, wenn der Kunde
falsche Angaben über seine Kreditwürdigkeit macht und sich die
Angabe auf eine für die Beurteilung der Kreditwürdigkeit bedeutungsvolle
Tatsache bezieht oder die Kreditwürdigkeit entfällt (Nichteinlösung
fälliger Schecks und Wechsel, Antrag auf Abgabe einer eidesstattlichen
Erklärung, Nichtversicherbarkeit bei der Herms Kreditversicherung
etc.). Der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über
das Vermögen des Kunden berechtigt den Verkäufer, mit sofortiger
Wirkung vom Vertrag zurückzutreten und die umgehende Rückgabe
der Ware zu verlangen.
7.
Der Verkäufer ist berechtigt, bei vertragswidrigem Verhalten des
Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug oder bei Verletzung einer Pflicht
nach Ziffer 2, 3, 4 und 5 dieser Bestimmung vom Vertrag zurückzutreten
und die Ware herauszuverlangen.
§ 5
Preise und Versandkosten/Transportdurchführung
1.
Die Preise sind den in den Preislisten der Bestellseite oder des Prospektes
bzw. der Verkaufsunterlagen angegebenen Werten zu entnehmen. Die Preise
sind Nettopreise, wenn nicht ausdrücklich die Umsatzsteuer als inklusive
angegeben ist. Die Versandkosten/ Transportkosten hängen von dem
Gewicht und der Menge der bestellten Waren sowie der Versandart ab und
werden dem Kunden vor Abgabe seiner verbindlichen Bestellung deutlich
mitgeteilt.
2.
Transporte innerhalb und außerhalb von Gebäuden, über
Stufen und Rasenflächen, Steilhänge, Schotter und sonstige Weg-
und Unwägbarkeiten werden gegen Berechnung und nur soweit technisch
möglich durchgeführt. Die gewünschte Verwendungsstelle
ist frei geräumt und leicht zugänglich zu halten. Insbesondere
sind sämtliche Außentreppen und Zufahrtswege frei von Laub,
Schnee und Eis zu halten. Zusätzlich anfallende Aufräumarbeiten
werden gesondert berechnet.
3.
Kann der Liefergegenstand aus technischen Gründen oder aufgrund Nichteinhaltung
der obigen Bestimmungen nicht bis zur gewünschten Verwendungsstelle
geschafft werden, entbindet das nicht vom Vertrag. Wird deshalb eine erneute
Anfahrt erforderlich, wird diese gesondert in Rechnung gestellt.
4.
Verbindliche Zusagen über Transporte zur Verwendungsstelle können
nur nach einer kostenpflichtigen Ortsbesichtigung getätigt werden,
wobei zuvor mündlich vereinbarte Aussagen des Verkäufers nicht
verbindlich sind.
§ 6 Zahlung, Fälligkeit, Zahlungsverzug
Zahlungen
sind, je nach Möglichkeit wie vereinbart (Vorauskasse, Nachnahme,
Rechnung), ohne Skonti oder sonstige Abzüge zu leisten, solange nicht
ausdrücklich andere Zahlungsmodi vereinbart werden. Bei Zahlung auf
Rechnung ist der Kaufpreis inkl. sämtlicher Kosten ab Rechnungslegung
fällig. Gegen Ansprüche des Verkäufers kann der Kunde nur
dann aufrechnen, wenn die Gegenforderungen des Kunden unbestritten oder
rechtskräftig festgestellt sind. Im Falle eines Zahlungsverzuges
oder der Einstellung von Zahlungen durch den Kunden werden alle bereits
entstandenen Forderungen sofort zur Zahlung fällig. Die jeweiligen
Zahlungen werden auf die älteste Forderung verrechnet. Der Verkäufer
behält sich vor, von weiteren Warenlieferungen an den Kunden Abstand
zu nehmen oder die Ware nur gegen Vorauszahlungen auszuliefern. Bei Überschreitung
des Zahlungsziels werden Mahnkosten in Höhe von 5,00 EUR für
jede Mahnung berechnet. Der Kunde hat die Möglichkeit des Nachweises,
dass dem Verkäufer ein geringerer Schaden entstanden ist.
§
7 Widerrufsbelehrung bei Verbraucherverträgen/Fernabsatzvertrag
1.
Ausübung des Widerrufs
Verbraucher sind berechtigt, ihre auf den Abschluss eines Vertrages, der
zwischen dem Verkäufer und dem Verbraucher unter ausschließlicher
Verwendung von Fernkommunikationsmitteln abgeschlossen wird, gerichtete
Willenserklärung innerhalb von 2 Wochen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist
beginnt bei der Lieferung von Waren mit dem Tag des Wareneingangs beim
Empfänger, bei Dienstleistungen mit dem Tag des Vertragsschlusses.
Die Widerrufsfrist beginnt jedoch nicht, bevor der Verbraucher eine schriftliche
Widerrufsbelehrung in Textform erhalten hat. Der Widerruf muss in Textform
(also per e-mail, Brief, Telefax etc.) erfolgen. Er kann bei Warenlieferungen
auch durch Rücksendung der Ware ausgeübt werden. Der Widerruf
muss keine Begründung enthalten. Zur Fristwahrung genügt die
rechtzeitige Absendung.
2.Rechtsfolgen
des Widerrufs
Für den Fall des fristgerechten Widerrufs seiner Willenserklärung
ist der Verbraucher nicht mehr an seine auf den Abschluss eines Vertrages
mit dem Verkäufer gerichtete Willenserklärung gebunden. Im Falle
des Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren.
Die Ware ist sofort nach Ausübung des Widerrufsrechts auf Kosten
und Gefahr des Verkäufers an diesen zurückzusenden, wenn der
Widerruf nicht bereits durch Rücksendung ausgeübt wurde. Bei
Bestellungen, deren Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag
von 40,00 EUR nicht übersteigt, oder wenn bei einem höheren
Preis der Sache der Verbraucher die Gegenleistung oder eine Teilzahlung
zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht erbracht hat, es sei denn, dass
die gelieferte Ware nicht der bestellten entspricht, hat der Verbraucher
die Kosten der regelmäßigen Rücksendung zu tragen. Eine
Verpflichtung zur Rücksendung besteht nicht, wenn die Ware nicht
durch Paket versandt werden kann (z.B. mehr als 20 kg). In diesem Fall
werden wir diese abholen lassen.
3.
Wertersatz
Wenn der Kunde die Ware nach dem Widerruf ganz oder teilweise nicht oder
nur im verschlechterten Zustand zurücksendet, ist er dem Verkäufer
gesetzlich zum Wertersatz verpflichtet. Abweichend von § 346 Abs.
2 S. 1 Nr. 3 BGB hat der Verbraucher Wertersatz für eine durch die
bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung
zu leisten. Dies gilt nicht, wenn die Verschlechterung ausschließlich
auf die Prüfung der Sache zurückzuführen ist, wie sie in
einem Ladengeschäft möglich gewesen wäre. Im Übrigen
kann der Kunde die Wertersatzpflicht vermeiden, wenn er die Sache nicht
wie ein Eigentümer in Gebrauch nimmt und alles unterlässt, was
deren Wert beeinträchtigt. Jede darüber hinaus gehende Nutzung
der Ware berechtigt den Verkäufer jedoch zu Ersatzansprüchen,
die unter Umständen die Höhe des Kaufpreises erreichen können,
jedoch mindestens 10 % des Kaufpreises, je nach Zustand des Artikels,
dessen Verpackung und Zubehör. Der Kunde hat die Möglichkeit
des Nachweises, dass dem Verkäufer ein geringerer Schaden entstanden
ist. Insoweit wird auf § 357 BGB verwiesen. Die Rücksendung
der Ware soll nach Möglichkeit in der unbeschädigten Originalverpackung
mit vollständigem Zubehör erfolgen. Alle Waren, die dem Kunden
geliefert wurden, müssen zurückgegeben werden. Es ist durch
geeignete Umverpackung dafür Sorge zu tragen, dass die Ware unbeschädigt
beim Verkäufer eintrifft.
Die weiteren
Rechtsfolgen des fristgerechten Widerrufs richten sich nach § 357
BGB und bei Vorliegen eines mit dem Kaufvertrag verbundenen Verbraucherdarlehensvertrag
auch nach § 358 BGB. Das Widerrufsrecht besteht mangels anderer Vereinbarungen
und unbeschadet anderer gesetzlicher Bestimmungen nicht bei Verträgen
zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden
oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten
sind oder die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung
geeignet sind. Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht auch,
wenn mit der Ausführung der Dienstleistung nach ausdrücklicher
Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist seitens des Verkäufers
begonnen wurde oder der Verbraucher diesen selbst veranlasst hat.
Der Widerruf ist zu richten an:
Lochner-Tresore, Heiko Lochner,
Petersberg 4,
07570 Weida,
oder per Fax 03 66 03/4 22 96,
oder per e-mail: info@tresore-lochner.de.
§ 8
Gefahrübergang
Ist der Kunde
Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen
Verschlechterung der Ware mit der Übergabe, beim Versendungskauf
mit der Auslieferung der Sache an den Spediteur oder den Frachtführer
oder den sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder
Anstalt auf den Kunden über.
Ist der Kunde
Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen
Verschlechterung der verkauften Sache auch beim Versendungskauf erst mit
der Übergabe der Sache auf den Kunden über.
Der Übergabe
steht es gleich, wenn der Kunde im Verzug der Annahme ist.
Der Verkäufer
ist berechtigt, auf Kosten des Kunden eine Transportversicherung abzuschließen.
§ 9
Gewährleistung
Die Gewährleistung
erfolgt für Verbraucher nach den gesetzlichen Bestimmungen. Informationen
über eventuell zustehende Herstellergarantien sind der Produktinformation
zu entnehmen.
Ist der Kunde
Unternehmer, leistet der Verkäufer für Mängel der Ware
zunächst nach seiner Wahl Gewähr durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung.
Bei Fehlschlagen der Nacherfüllung wird dem Unternehmer das Recht
eingeräumt, nach seiner Wahl zu mindern oder vom Vertrag zurückzutreten.
Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Auf die Untersuchungs-
und Rügepflicht des Unternehmers i. S. v. § 377 HGB wird hingewiesen.
§ 10
Verjährung
Ansprüche
von Unternehmern gegen den Verwender wegen eines Mangels der Ware verjähren
nach einem Jahr ab Übergabe der Sache. Ausgenommen hiervon ist eine
Haftung wegen Vorsatzes, bei Bauwerken und bei Sachen, die entsprechen
ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden
sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben i. S. v. § 438
Abs. I Nr. 2 BGB.
Für
Verbraucher gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
§ 11
Haftungsausschluss
Schadensersatzansprüche
des Kunden, gleich aus welchem Rechtsgrunde (insbesondere Ansprüche
aus Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten, Verzug, Unmöglichkeit,
unerlaubter Handlung) sind ausgeschlossen; dies gilt insbesondere für
Ansprüche aus Schäden außerhalb der Kaufsache sowie für
Ansprüche auf Ersatz entgangenen Gewinns, erfasst sind insbesondere
Ansprüche, die nicht aus der Mangelhaftigkeit der Kaufsache resultieren.
Dies gilt nicht, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
des Verwenders, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen
beruht. Dies gilt auch nicht, soweit es um Schäden aus einer schuldhaften
Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit geht. Ebenso
wenig wird die Haftung im Falle der Übernahme einer Garantie ausgeschlossen,
soweit eine gerade davon umfasste Pflichtverletzung die Haftung des Verwenders
auslöst. Sofern schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht oder
eine „Kardinalpflicht“ verletzt wird, ist die Haftung nicht
ausgeschlossen, sondern auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden
begrenzt. Eine Garantie oder Zusicherung im Sinne einer Haftungsverschärfung
oder Übernahme einer besonderen Einstandspflicht gilt nur als abgegeben,
wenn die Begriffe „Garantie“ oder „Zusicherung“
ausdrücklich genannt werden.
§ 12
Gerichtsstand
Ist der Kunde
Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen, wird vereinbart, dass das AG Gera allein sachlich
und örtlich zuständiges Gericht für alle Streitigkeiten
aus diesem Vertrag ist. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen
Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher
Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.
§ 13
Anzuwendendes Recht
Die Beziehungen
zwischen den Vertragsparteien regeln sich ausschließlich nach dem
in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Recht unter Ausschluss des
UN-Kaufrechts.
§ 14
Vertragsänderung
Änderungen
dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform.
Dies gilt auch für einen Verzicht auf das Schriftformerfordernis.
§ 15
Salvatorische Klausel, Schriftformerfordernis
Sollte eine
Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so bleibt die
Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Anstelle der unwirksamen Bestimmungen gilt eine wirksame Bestimmung als
vereinbart, die den von den Parteien gewollten wirtschaftlich am Nächsten
kommt. Dies ist durch Auslegung zu ermitteln.
Heiko Lochner, Lochner-Tresore
Petersberg 4
07570 Weida
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